So ein Affentheater

Die Babyaffen sind die Grundlage für das Affentheater. Erhältlich ist die Anleitung hier: Affenbabys.
Sie ist unkompliziert, weshalb sie sich gut für „Ausflüge“ eignet, wie der, den ich unternommen habe:

Und damit zum „Riesen“

Größe: 40 cm
Gewicht: 530g

Material Änderung auf:

4x Melba
4x Braun/Holz
2,5mm Elektrodraht statt Biegeplüsch
Füllmaterial siehe Gewicht
Modelliermasse/FIMO für die Augen
Pastelle/Schminke zur Schattierung
Häkelnadelgröße 4

Der große Affe ist mit doppeltem Faden und einer 4er Nadel gehäkelt, die Anleitung bleibt die Gleiche.

Tips:

♥ Erst kleinere Teile häkeln zur Eingewöhnung an den Doppelfaden
♥ Genug Pausen machen um die Finger zu entkrampfen
♥ Schön fest häkeln, denn das Füllmaterial schimmert bei der Größe erst Recht durch
Geduld und vor allem Spaß haben!

Zuerst häkelst du alle Teile fertig und bürstest sie am besten direkt aus. Zusammen gesetzt wird der Große wie die kleinen Affen. Arme und Beine kannst du aber annähen, ohne den Faden durch den Körper zu ziehen. Er bleibt trotzdem beweglich genug. Wenn die Arme und Beine biegsam werden sollen, musst du auf deutlich stärkeren Draht wechseln. Der Biegeplüsch hat für diese Figur nicht genug Stärke.

Die Augen machst du aus Modelliermasse. Sie sind 3 cm im Durchmesser. Du formst einfach eine Kugel, drückst sie platt und flachst sie an den Rändern ab. Sie sollte dann aussehen wie eine riesige Halbperle. Nach dem Backen kannst du die Augen mit einer Wunschfarbe bemalen. Danach malst du noch eine große, schwarze Pupille darüber und für die Lebendigkeit weiße Punkte als Schlagschatten. Das Ganze versiegelst du am besten mit glänzendem Klarlack.

In den Übergang von Hand zu Arm und Fuss zu Bein werden braune/holzfarbene Fäden geknüpft und ausgebürstet. Diese „Arm- und Beinreifen“ aus Fell sehen besser aus als der grobe Häkelrand. Alternativ kannst du das mit Pastellen abschattieren. Die Brusthaare werden erst am Ende geknüpft, genau wie die Frisur. Ich hab bei Armen und Beinen zwei Reihen geknüpft, in die Brust knüpfst du einfach so viele Haare wie du magst.

Für die Frisur fängst du mittig an der Stirn mit dem Knüpfen an. Erst in einer Linie nach hinten, dann wird seitlich jeweils eine Linie dazu geknüpft. Hierfür nimmst du am besten lange Fäden (gut 20cm), je nach Frisur, denn die kannst du – wie immer – individuell gestalten.

Das Auskämmen der Frisur ist zeitintensiv. Die Fäden auf dem Kopf müssen alle mit einer Nadel gespalten werden. Dann bürstest du sie Strähne für Strähne aus. Dabei verschwindet noch mal viel von der Wolle, das ist normal und gut so, denn die Frisur bekommt dadurch automatisch Stufen.

Zum Schluss wird der Chef geschminkt. Das ist wörtlich zu nehmen, wenn du keine Pastelle zur Hand hast geht dafür Lidschatten. Die Nase braucht Schattierungen, die Mundhöhle, die Augenhöhlen und Ohren ebenfalls. Du beginnst immer mit helleren Farben, nutzt darüber dunklere und blendest diese gut, das heißt du verwischst sie.

Macht Platz im Regal, hier kommt der Chef! 😎